Der Bauhausstil Markenzeichen
des Schocken-
Warenhaus-
Konzerns

Eine Ausstellung des
Deutschen Werkbundes
Sachsen e.V.

 
 
 

Die Ausstellung öffnet wieder am 26.02.20 in

Chemnitz

im smac.

VERNISSAGE AM 26.02. – 18 UHR

Bisherige Standorte

Unsere Ausstellung wandert von Stadt zu Stadt. Für Rückblicke und Impressionen der vergangenen Ausstellungsorte klicken Sie auf die jeweilige Stadt.

Crimmitschau

29.8. – 14.12.2019

1919 wurde in Weimar das Bauhaus gegründet. In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin, den aufeinanderfolgenden Standorten des Bauhauses, wurde 2019 das 100-jährige Jubiläum als "Bauhaus-Jahr“ begangen.

In Sachsen war das Bauhaus als Lehreinrichtung nicht vertreten. Bauhauslehrer und -schüler sowie Architekten und Künstler aus dem Freundeskreis haben jedoch in Sachsen ihre Spuren hinterlassen.

Im Freistaat Sachsen befinden sich drei Kaufhäuser des Schocken-Konzerns, die in den Jahren 1928 – 1930 in der Art des modernen Gestaltungsstils des Dessauer Bauhauses entworfen und errichtet wurden. Während das Warenhaus Schocken in Chemnitz (eröffnet 1930) weltbekannt ist, da es der erfolgreiche Architekt Erich Mendelsohn entwarf, wurden die anderen beiden Kaufhäuser in Crimmitschau (1928) und Oelsnitz/Erzgeb. (1929) von Bernhard Sturzkopf geplant, der bisher weitgehend in der Architekturgeschichtsschreibung übersehen wurde. Im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung wurde umfangreich zu seinem Leben und zum Werk  recherchiert.

Bernhard Sturtzkopf hatte 1922 an Kursen des konstruktivistischen Künstlers Theo van Doesburg in Weimar teilgenommen, war dann Mitarbeiter von Walter Gropius und dabei an den Bauten des Bauhauses in Dessau beteiligt, danach Künstlerischer Leiter der Bauabteilung des Schockenkonzerns. Nach 1932 war er selbstständiger Architekt in Zwickau und schließlich Direktor des Entwurfsbüros für Hochbau in Zwickau. Dort hat er das einzige Punkthochhaus Zwickaus entworfen. Die Ergebnisse der Nachforschungen werden in der Ausstellung erstmals publiziert.

Crimmitschau

Oelsnitz/Erzgeb.

Chemnitz

Video-Trailer zur ausstellung

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG am 26. Februar 2020

Staatliches Museum für archäologie chemnitz

Stefan-Heym-Platz 1

Programm ab 18 uhr:

 

Begrüßung

Dr. Sabine Wolfram
Direktorin des smac

Grußwort

Matthias Horst
Vorsitzender des Deutschen Werkbundes Sachsen e.V.

Kurzfilm (2019, 9 Min.)

Der Bauhausstil - Markenzeichen des Schocken-Warenhauskonzerns
Regie: Bernd Sikora / Niklas Froese

Einführung in die Ausstellung

Bernd Sikora
Architekt, Kurator der Ausstellung

Die 16 Tafeln der Ausstellung

  1. Die Standorte der Schocken-Warenhäuser in Deutschland
  2. Simon und Salman Schocken und die Geschichte des Schocken-Warenhauskonzerns
  3. Das moderne Bau- und Verkaufskonzept des Schockenkonzerns
  4. Das Bauhaus im Wandel vom expressionistischen zum konstruktivistischen Stil
  5. Das gemeinhin als Bauhausstil bezeichnete Formenkonzept des Bauhauses
  6. Leben und Werk des Architekten Erich Mendelsohn und seine Verbindung zu Simon und Salman Schocken
  7. Leben und Werk des Architekten Bernhard Sturzkopf
  8. Der Kongress der Konstruktivisten und Dadaisten 1922 in Weimar – Bernhard Sturzkopf als Kongressteilnehmer
  9. Die Stadt Crimmitschau zur Zeit des Warenhaus-Neubaus nach dem Entwurf von Bernhard Sturzkopf
  10. Die Geschichte des Warenhauses in Crimmitschau
  11. Bilddokumentation zum aktuellen Bestand des Warenhauses in Crimmitschau
  12. Visionen für das Warenhaus in Crimmitschau
  13. Die Stadt Oelsnitz/Erzgeb. zur Zeit des Schocken-Warenhauses
  14. Das Schocken-Warenhaus in Oelsnitz/Erzgeb., der Erweiterungsbau und die Rettung des Baudenkmals durch eine neue Nutzung
  15. Die Stadt Chemnitz zur Zeit des Schocken-Warenhausbaus um 1930
  16. Baugeschichte und Neunutzung des Warenhauses in Chemnitz als Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac)

Die Ausstellung wird durch Fotografien und einen 9-minütigen Film komplettiert.

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Bisherige Standorte:

Crimmitschau (29.8. - 14.12.19)

Ein projekt des deutschen werkbundes sachsen e.v.

Gefördert durch:

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage der von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags und des Deutschen Bundestags beschlossenen Haushalte.

Die ausstellung und veranstaltung wurde außerdem ermöglicht
durch die unterstützung von:

Große Kreisstadt Crimmitschau, Stadt Oelsnitz/Erzgeb., EDEKA, HEIMA, PB DIETRICH ARCHITEKTEN INGENIEURE